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o[s]tklick ist ein digitaler Ort, an dem russlanddeutsche, osteuropäische und postsowjetische Communities und demokratische Stimmen zusammenkommen. Viele von diesen Geschichten und Stimmen könnt ihr hier im Podcast hören.
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Neueste Episoden

Jüdischer Humor: Witz als Überlebensstrategie

Jüdischer Humor: Witz als Überlebensstrategie

‧ 69m 41s

Drei jüdische Stimmen aus der Ukraine, Belarus und Usbekistan sprechen über das, worüber man manchmal nur noch lachen kann: Identität, Diaspora, Erinnerung, Zugehörigkeit – und die Kraft des Humors, Unmögliches auszuhalten.

Katja Garmasch, Hanna Veiler und Yuriy Krotov redeten am 12. Juli beim Live-Podcast in Köln über jüdischen Humor und auch darüber, wie er das Unmögliche möglich macht. Welche identitätsstiftende Stärke lässt sich aus ihm schöpfen? Wie hilft er bei der Alltags- und Vergangenheitsbewältigung? Und wer kennt eigentlich den besten Witz? Ein Abend über Lachen, Widerstand und jüdisches Leben in der postsowjetischen Diaspora.

Es sprachen:
Katja Garmasch, Journalistin, Moderatorin, Comedian...

Balkan im Blick

Balkan im Blick

‧ 84m 38s

Ob als Gastarbeiter:innen angeworben oder als Geflüchtete während der Kriege in den Ländern des ehemaligen Jugoslawiens in den 90ern: Die Wege nach Deutschland sind für Menschen aus Südosteuropa unterschiedlich, die Erfahrungen aber oft ähnlich. Viele Menschen aus dieser Region kennen Ausgrenzung, Stigmatisierung und Beschimpfungen. Gleichzeitig werden sie häufig auch als „aus dem Osten“ verallgemeinert. Wir fragen uns: Hängt das mit antiosteuropäischem Rassismus zusammen? Welche Unterschiede gibt es? Und welche besonderen Erfahrungen entstehen in der Überschneidung mit antimuslimischem Rassismus, Gadje-Rassismus oder Sexismus?

In diesem Tresentalk sprechen wir nicht nur über Ausgrenzung – sondern auch über Zugehörigkeit, Selbstbehauptung und Empowerment. Unsere Gäste...

Deportation, Verlust & Neubeginn

Deportation, Verlust & Neubeginn

‧ 85m 10s

Eine der größten Gruppen zugewanderter Menschen in Deutschland stammt aus den Nachfolgestaaten der Sowjetunion. Obwohl die Gründe für ihre Zuwanderung vielfältig sind, ähneln sich die kollektiven Erinnerungen vieler Familien. Während der NS-Zeit wurden ihre Eltern und Großeltern unter Stalin aufgrund ihrer ethnischen Zugehörigkeit pauschal der Zusammenarbeit mit der deutschen Wehrmacht verdächtigt und nach Zentralasien sowie Sibirien deportiert. Unter den insgesamt 2,2 Millionen zwischen 1941 und 1944 verschleppten Sowjetbürger:innen befanden sich neben Sowjetdeutschen auch Griech:innen, Karatschaier:innen, Tschetschen:innen, Ingusch:innen, Meschet:innen, Kurd:innen, Krimtatar:innen, Armenier:innen und weitere ethnische Gruppen.

Besonders stark betroffen waren die rund 1,2 Millionen Sowjetdeutschen, von denen etwa 80 Prozent bereits...

40 Jahre nach Tschornobyl

40 Jahre nach Tschornobyl

‧ 90m 56s

Tschornobyl, 1986. Ein Reaktorunglück, das nicht nur eine Region, sondern ein ganzes System erschütterte.
Mitten in der Zeit von Glasnost und Perestroika offenbarte die Katastrophe, wie weit Anspruch und Wirklichkeit der Sowjetunion auseinanderklafften. Wir wollen mit euch danach fragen, was Tschornobyl für Mensch, Politik und Gesellschaft bedeutet hat und bis heute bedeutet.

Im Rahmen unseres o[s]tklick Tresentalks am 11. Juli 2026 beim Sommerfest der pbb Berlin (postmigrantischen Bildung & Beratung Berlin) thematisierten wir gesundheitliche und politische Folgen, Tschornobyl als Bruchstelle der Perestroika, die Friedens- und Ökologiebewegung in Ost und West und die Region heute im Schatten des russischen Angriffskriegs auf...